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Knäkente
(Anas querquedula)
| Charakteristik: |
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Die
Knäkente ist eine ca. 37-41cm große Schwimmente und somit
etwas größer als die Krickente. Die Männchen im
Prachtkleid tragen einen rötlich-braunen Hals und Kopf, mit
auffälligem weißen breiten Überaugenstreif. Die
hellgrauen Flanken sind fein schwarz gebändert. Die Weibchen
sind schlicht hellbraun gefärbt und auch hier fällt meist
ein weißlicher Überaugen- streif auf. Der Ruf des Männchens
ist meist nasal klingend „knäck“, zu Balz dagegen
auch hölzern schnarrend. |
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Schutzstatus: |
EU-Vogelschutzrichtlinie
Art. 4, Abs. 2: geschützte Zugvogelart
Bundesnaturschutzgesetz § 10, Abs. 2, Nr. 11: streng geschützte
Art |
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Gefährdungsgrad: |
Rote
Liste Deutschland (2007): Stark gefährdet (2)
Rote Liste Niedersachsen (2007): Vom Aussterben bedroht (1) |
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Verbreitung
in Niedersachsen: |
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Brutvögel in allen Naturräumlichen Regionen mit Ausnahme
des Berglandes verbreitet
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Schwerpunkte
in den großen Flußästuaren, der unteren Mittelelbe
sowie in Oberen Allerniederung
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Vorkommen
auch an den größeren Seen und im Raum Peine/Braunschweig,
ansonsten große Verbreitungslücken
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Gastvögelvorkommen
in allen Naturräumlichen Regionen an Ge- wässern
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Schwerpunkte
bilden die größeren Binnengewässer
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Lebensraum: |
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Brutvögel
der überschwemmten Grünlandflächen entlang der Flüsse
und in den Niederungen
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Weiterhin
genutzt werden Niedermoore, Feuchtwiesen, Wiesentümpel und andere
kleine offene Wasserflächen
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Wichtig
ist Vegetation die Deckung bietet, aber keine Waldtümpel
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Gastvögel
nutzen große, flache Gewässer
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In
kleiner Zahl auch im Wattenmeer
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Lebensweise: |
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Brut:
Auf dem Boden gut getarntes Nest, dass nach oben hin zugezogen ist
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Legebeginn:
Frühestens Mitte April/Anfang Mai
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Gelege:
8-11 Eier, 1 Jahresbrut
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Bebrütungszeit:
21-23 Tage
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Junge
mit 35-40 Tage flügge
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Gefährdung: |
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Lebensraumverlust
durch Flussregulierungen, Eindeichungen, weiträumige Entwässerung
von Niedermooren und Feuchtwiesen und andere wasserbauliche Maßnahmen
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Nutzungsintensivierung
in der Landwirtschaft, dadurch Zerstörung der Nester
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Störungen
an Brut- und Rastplätzen durch Freizeitnutzung
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Am
Brutplatz Prädationsverluste
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Erhöhte
Bleischrotbelastung (besondere Gefahr wegen der bevorzugten Nahrungssuche
im Flachwasser)
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Verluste
durch Jagd v.a. auf den Wanderungen und im Winterquartier
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Klimatische
und anthropogene Veränderungen in den Winter- quartieren (Dürre,
Bau von Entwässerungssystemen, Kanalbauten, höherer Nutzungsdruck
etc.)
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Schutzmaßnahmen: |
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Erhalt
und Wiederherstellung von Feuchtwiesen, Blänken, Tümpeln
und grünlandreichen Niederungen und Überschwemmungsbereichen
entlang der größeren Tieflandflüsse
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Ausdeichung
von Flächen
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Erhalt
und Wiederherstellung von ungestörten und deckungsreichen Binnenseen
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Verzicht
auf Gewässerausbau und Meliorationsmaßnahmen
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Extensivierung
von Grünlandflächen
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©
AKFW e.V. 6/2010 |